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Wo stehen Karpfen

Wo stehen Karpfen

Eine Übersicht der Jahreszeiten

Karpfen stehen, wie die meisten anderen Fische auch, häufig an den strukturreichen Stellen in einem Gewässer. Sind keine Strukturen vorhanden, muss insbesondere das natürliche Nahrungsangebot für die Stellensuche erkundet werden.

Wo stehen Karpfen im Frühjahr

Wo stehen Karpfen im Frühjahr Zwischen März und April, wenn das Wasser durch die ersten Sonnenstrahlen erwärmt wird, ziehen Karpfen gerne an sonnigen Tagen in Ufernähe umher. Die Vegetation gedeiht in den flachen Zonen dann am schnellsten und bietet Friedfischen das erste richtige Mahl.

Wie der Mensch, scheint auch der Karpfen die Sonne nun besonders zu genießen. Grundsätzlich sorgen Wassertemperaturen zwischen 6 und 10 Grad aber häufig dafür, dass sich die Karpfen in der Nacht wieder in tiefere Gefilde zurückziehen. Es kann ohnehin vorkommen, dass sich die Gewässer nachts in dieser Jahreszeit – je nach Größe und Tiefe – um mehr als 5 Grad abkühlen können.

Um die optimale Fresstiefe zu ermitteln empfiehlt es sich daher, die Ruten sowohl flach – oberhalb der ersten Scharkante, auf Plateaus, im Fluss in Altarmen usw. – als auch tief – unterhalb einer Kante, im Fluss in Außenkurven, sowie in Mulden usw. – abzulegen.

Im Mai, wenn die Temperaturen 18 bis 20 Grad erreichen, beginnen Karpfen in den flachen Zonen eines Gewässers zu laichen. Nun sind sie für unsere Köder nicht mehr empfänglich und sollten auch eine Weile in Ruhe gelassen werden.

Wo stehen Karpfen im Sommer

Der Sommer ist keine einfache Zeit für das Karpfenangeln. Während man im Frühling viele Karpfen undWo stehen Karpfen im Sommer im Herbst besonders große Karpfen überlisten kann, beißen die Karpfen in dieser Zeit manchmal wochenlang überhaupt nicht. Dies ist insbesondere der Fall, wenn das Wasser eine Temperatur von 25 Grad und mehr erreicht. Selbst Zuchtkarpfen vergeht bei solchen Temperaturen der Appetit.

Ein weiteres Problem stellt das reichhaltige Nahrungsangebot in den Gewässern dar. Kleinstlebewesen und Pflanzen gedeihen auf Hochtouren und die Karpfen sind nicht auf eingebrachte Boilies, Partikel etc. angewiesen. Aus diesem Grund ist es ratsam, die Karpfen nun mit Feldstecher und Polbrille auszuspionieren, um die Montagen in deren Zugrouten abzulegen. Rollende und oberflächennahe Karpfen sieht man jetzt besonders häufig. Leider kann sich aber auch hierbei Frust einstellen, denn Karpfen halten sich an manchen Plätzen einfach nur zum Sonnenbaden auf. Aus diesem Grund sollte man eventuell zusätzlich auf Lotequipment zurückgreifen, damit Muschelbänke, Zuckmückenlarvenfelder und andere Nahrungsquellen ausgemacht werden können. Diese natürlichen Spots schlagen 2 Fliegen mit einer Klappe: die Karpfen müssen nicht explizit angefüttert werden und halten sich dennoch regelmäßig dort auf, was besonders für Instant-Ansitze wie geschaffen ist. Ansonsten bleibt noch zu sagen, dass sowohl am Tage beim Stalking mit Schwimmbrot flach gefischt werden kann, als auch beim Ansitzangeln eher in tieferen und kühleren Bereichen.

Wo stehen Karpfen im Herbst

Karpfen fressen sich im Herbst einen ordentlichen Winterspeck an. Da sie nun auf jedwede Futterquelle angewiesen sind, lassen sich auch große und vorsichtige Fische in die Nähe unserer Montagen locken. Die Futtermenge kann nun tendenziell groß sein. Empfehlenswerte Spots sind nun in Seen nun tiefere Bereiche – ab 1,5 m Wassertiefe. In tieferen Gewässern liegen die Spots eher bei 3-7 Metern. Dies müssen Sie jedoch individuell herausfinden, indem Sie Tage und Wochen am Wasser verbringen. Tendenziell fressen Karpfen im Herbst länger in die kalte Zeit hinein. Während sie im Frühling eher behäbig – meist ab ca. 10 Grad – anfangen zu fressen, kann man sie im Herbst auch noch an Tagen mit nur 6-8 Grad Wassertemperatur überlisten. Ab Ende November ist es dann damit häufig auch vorbei.

Wo stehen Karpfen im Winter

Mittlerweile weiß vermutlich jeder Angler, dass das wärmste Wasser im Winter am Grund eines Gewässers vorzufinden ist. Karpfen sind wärmeliebend und ziehen sich, wie viele andere Fische auch, in die tiefen Gumpen der Seen und Flüsse zurück. In Flüssen gilt zusätzlich, dass der Bereich strömungsarm sein sollte, denn gegen die Strömung anzuschwimmen würde den Karpfen durch erhöhten Energieverbrauch zwingen, nach Futter zu suchen, wo vermutlich jetzt kaum welches vorzufinden ist. Deshalb spart er sich Energie, sowie Mühe und verharrt ruhig am Grund. Unter der Prämisse, dass das zu beangelnde Gewässer offen ist, sollten die Montagen nun in diesen tiefen Löchern ausgebracht werden.

Es ist zwar ein Irrtum, dass die Karpfen im Winter überhaupt nicht fressen, die Mengen sind aber dennoch so gering, dass das Füttern auf jeden Fall unterlassen werden sollte. Ist der Karpfen einmal satt, kann es Tage dauern, bis er wieder eine Kleinstmenge aufnehmen wird. Dieser Umstand macht klar, dass der Winter die schwierigste Zeit für das Karpfenangeln ist, weshalb wir unsere Montage „Quadratmetergenau“ ablegen müssen. Empfehlenswerte Spots sind nun tiefe Altarme, Löcher/Gumpen und die unteren Abschnitte von Scharkanten. Die Köder sollten eher klein ausfallen (8-14 mm Boilies/Dumbells). Maden am Maggot Rig sind eine Alternative, die allerdings öfter kontrolliert werden muss. Die Zeit am Wasser ist im Winter einsam, jedoch wunderschön, weshalb es – die richtige Ausrüstung vorausgesetzt – auch ohne Fänge eine angenehme Zeit sein kann.

Wo stehen Karpfen im Fluss

Flüsse bieten die Möglichkeit, dass sie ganzjährig auf Karpfen beangelt werden können. Größere Ströme frieren nie komplett zu und der Karpfen muss sich in der Strömung bewegen. Somit benötigt er im Winter ebenfalls energiereiche Nahrung. Vielversprechende Spots sind in dieser Jahreszeit Warmwasserzuläufe, sowie Gumpen und Löcher.

In der restlichen Jahreszeit bieten sich Kurven, Altarme, Brücken, Häfen und alles Andere, wo sich die Struktur abrupt ändert, an. Selbstverständlich können auch auf einer schnöden Geraden Plätze – wie z.B. Muschelbänke – gefunden werden. Beachtenswert ist weiterhin, dass es auch im Fluss Faulschlamm geben kann, den die Fische tendenziell meiden.

Bei der Karpfenangelei im Fluss muss zudem immer mit Treibgut gerechnet werden. Das Nutzen mehrerer Absenkbleie empfiehlt sich daher in kleinen Strömen. In den großen Strömen setzen die meisten Karpfenangler zusätzlich steil aufgerichtete Ruten ein, um die Schnur weitestgehend oben zu halten.

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