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Spinnfischen auf Barsch

Spinnfischen auf Barsch

Erfolgreich Barschangeln

Während kleine Barsche jedem Angler bei irgendeiner Angelmethode – sei es das Aalangeln mit Wurm, Feedern, Matchangeln oder Spinnfischen auf große Raubfische – regelmäßig ans Band gehen, gestaltet sich das Angeln auf größere Barsche schon deutlich schwieriger. Nachfolgend erfährst Du, wie Du regelmäßig 30+ Fische fangen kannst.

Spinnfischen auf Barsch

Angeln auf Barsch – Welche Plätze sind gut?

Die Frage nach dem Standort ist sehr wichtig und entscheidet zwischen Fangerfolg oder Misserfolg. Barsche sind Namensgeber sogenannter Barschberge, sprich Erhebungen Unterwasser, an denen sie sich gerne aufhalten. Struktur bringt auch hier den Fisch.

Generell halten sie sich aber dort auf, wo der Futterfisch steht. Dies kann an einem lauen Sommerabend die obere Wasserschicht im Freiwasser sein, am Tage vielleicht die Uferkanten, sowie vor Schilf- und Seerosenfeldern.

Um Futterfisch aufzuspüren, kann es an kleinen Gewässern genügen, die Oberfläche mit einer Polbrille oder einem Fernglas zu beobachten. Wohl dem, der mit der Lotrute nährstoffreiche Böden ausgemacht hat. An großen Gewässern sollte auf jeden Fall ein Echolot als Hilfe herangezogen werden.  Wird ein großer Schwarm aus Sicheln ausgemacht, sind Raubfische meist auch nicht weit.

 

Besonders leicht lassen sich Barsche am Abend finden. Wenn sich die Wasseroberfläche beruhigt hat, kann man sie oft beim Rauben beobachten. Wer diese Spots dann mit dem Boot und einem leisen E-Motor anfährt, hat leichtes Spiel beim Spinnfischen.

Angeln auf Barsch – Montage und Vorfach

Barschangeln

Besonders Dickbarsche können richtig zickig werden, wenn die Montage zu klobig daher kommt. Um die Scheuchwirkung möglichst gering zu halten, sollte an hechtfreien Gewässern 0,20 mm Fluorocarbon genutzt werden. Ich fische vor meiner Stroft GTP R02 ein 60 bis 100 cm langes Vorfach dieser Stärke. Das puffert auch noch ein wenig im weichen Barschmaul und sorgt für weniger Aussteiger.

Besteht Hechtgefahr, ist ein 5-6 kg tragendes 7×7-Stahlvorfach das Mittel der Wahl. An kleinen Decoy Snaps und kleinsten Wirbeln (z.B. von VMC oder Gamakatsu), behindert ein 10-15 cm Vorfach dieser Art den Köderlauf noch nicht allzu so stark. Eine Alternative ist ein kurzes, sehr dünnes Titanit-Vorfach.

Kleine Grashechte beißen manchmal unerwartet beim Barschangeln. Solche Exemplare hängen meist nur am Köder und können auch an einem schwachen Vorfach gelandet werden. Dennoch sollte man es hier nicht darauf anlegen, denn gerät ein Hecht mit seinen Zähnen an ein dünnes Fluorocarbon-Vorfach, reißt dieses sehr schnell.

Meinen bisher größten Barsch, der eine Länge von 45 cm hatte, fing ich im Übrigen auf ein 12 kg 7×7 Flexonit-Vorfach in Schweden. Die Sichttiefe betrug fast 2 m. Will heißen: ein sehr guter Angelplatz kann vermeintlich negative Faktoren schon zu Teilen kaschieren.

Erfolgreich auf Barsch

Angeln auf Barsch – Was ist der beste Köder?

Barsch welcher Köder

Den einen, ultimativen Köder gibt es beim Barschangeln nicht. Die Auswahl lässt sich jedoch eingrenzen.

Für das Absuchen großer Flächen empfehlen sich schwere, aber kleine Spinner, wie der Blue Fox Vibrax Bullet. Dieser fliegt, trotz seiner geringen Ausmaße, an dünnem Geflecht und einer guten Spinnrolle sehr weit. Generell sind diese Köder genau das richtige, wenn der Standplatz noch nicht ganz klar ist, die Fische aber flacher als 2 m stehen. Mit seinem Druck erreicht der Spinner viel Aufmerksamkeit unter Wasser.

Kann der Standort der Fische eingegrenzt werden, empfehlen sich kleine Crank- oder Twitchbaits, sowie Gummifische. Besonders Gummifische lassen sich sehr individuell durch alle Wasserschichten fischen. Wenn man wirklich selektiv Barsche fangen möchte, sollten die Köder eine Länge von 8 cm nicht überschreiten.

Bester Köder für Barsch

Illex Squirrel & Keitech Easy Shiner: zwei Top-Köder für Barsche!

Eine weitere Möglichkeit stellt das Anbieten toter, fingerlanger Köderfische dar. Als quasi „tote“ bzw. passive Rute kann ein solcher an der Pose und einem Drilling im Rücken zusätzlich am Spot angeboten werden.

Schließlich gibt es auch noch Zwischen- bzw. Allroundlösungen, wie den Illex Arnaud in 10 cm. Mit diesem kann man nämlich sowohl Hechte, als auch ordentliche Barsche überlisten. Hier ist natürlich ein hechtsicheres Vorfach Pflicht!

Weitere, gute Barschköder sind der Rapala Countdown, kleine Kopytos, der Bass Assassin Walleye und der Lunker City Swimfish.

Angeln auf Barsch – Welche Rute und Rolle?

Um kleine und angepasste Köder erfolgreich führen und werfen zu können, muss das restliche Gerät natürlich auch adäquat sein. Das Wurfgewicht kann sich für das Angeln auf Barsche zwischen 2 und 25 g bewegen. Als Rolle kommen kleine Baitcaster oder 1000er Stationärrollen zum Einsatz. Ich fische beispielsweise die Shimano Stradic 1000 FB sehr gerne, bespult mit einer 0,09 mm Stroft GTP R.

Welche Rolle und Rute für Barsch

Petri Heil beim Spinnfischen auf Barsche! 

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