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Aalreuse

Aalreuse & Aalkorb kaufen – Das gilt es zu beachten

Die Aalreuse, häufig auch Aalkorb genannt, wird zum Fangen von Aalen benutzt. Krebse und Weißfische lassen sich jedoch genauso gut mit ihr fangen.

Da Aalreusen vielerorts verboten sind, werden sie meist nur noch von Berufsfischern verwendet. Früher wurde Aalkörbe & Reusen aus Weidengerten geflochten oder aus gestricktem Garn hergestellt. Die heutigen Modelle bestehen überwiegend aus einem zusammenlegbaren und mit Kunstoff ummantelten Drahtgeflecht. Diese flügellose Reuse wird wird auf dem Boden des Gewässers abgelegt. In der Regel wird sie dann spätestens nach 24 Stunden auf einen Fang kontrolliert. Es sollte keine allzu lange Zeit bis zur nächsten Kontrolle verstreichen, denn die Tiere können ansonsten in einer Aalreuse elendig zu Grunde gehen, was jeder waidmännischen Gerechtigkeit widersprecht.

Früher gab es viele verschiedene Aalreusen und Aalkörbe. Entweder kamen Flügel zum Einsatz oder ein sogenanntes Leitwehr, welches die Fische in die Reuse führen soll. Erfolgreich waren Systeme, die aus 2 oder mehr miteinander verbundenen Aalreusen bestanden. Zu diesen Systemen gehörte der Doppelsack und der Kreuzsack. Letzterer wurde bei den ostpreußischen Fischern Kossack genannt. Der Kreuzsack besteht in der Regel aus 4 Aalreusen: dem großen Hauptsack (Seesack), den beiden Nebensäcken und dem gleichgroßen Landsack. Letzterer war allerdings entbehrlich.


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