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Angelrollen Test 2017

Finde unter den besten Angelrollen Deinen Favoriten!

Angelrollen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Viele Rollen werden als die besten Beste AngelrolleAngelrollen suggeriert, doch nur die wenigsten werden diesem Anspruch gerecht. Oftmals stimmt das Preis-Leistungsverhältnis einfach nicht. Günstige Rollen sind oft von minderwertiger Qualität und sehr gute Rollen bestechen durch horrende Preise. Unser Angelrollen Test soll Ihnen helfen, die besten Angelrollen mit einem optimalen Verhältnis zwischen Preis und Leistung zu finden. Dies sollten Sie jedoch nur als Empfehlungen sehen, denn das bestmögliche, was Sie vor einem Kauf machen können, ist sich ein möglichst breites, objektives Meinungsbild zu schaffen. Petri Heil!

TOP 4 TESTSIEGER

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Preis

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Bewertung
Größe2500250025004000
Schnurkapazität190 m/ 0,25 mm160m/0,25mm, 240m/0,20mm, 290m/0,18mm290m/0,18mm, 240m/0,20mm, 160m/0,25mm150 m/0,33 mm
Gewicht270 g265 g225 g310 g
Kugellager3+17+113:19+1
Übersetzung4,8:15:15,3:15,2:1
Preis

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Arten von Angelrollen – Erklärung der wichtigsten Angelrollen

Im Allgemeinen wird zwischen 4 Arten von Angelrollen differenziert: klassischen Stationärrollen, Multirollen, Fliegenrollen und den heute nicht mehr allzu bekannten Kapselrollen, welche sich im breiten Kollektiv nicht etablieren konnten. Wer Angelrollen kaufen möchte, sollte sich im Voraus darüber im Klaren sein, wofür sie einsetzbar ist und wofür eher ungeeignet.

Stationärrollen

Daiwa Crossfire 2000 Angelrolle Stationärrolle -

Angelrollen Test – Stationärrollen sind die beliebtesten Angelrollen.

Stationärrollen finden sich wohl in jeder Angelausrüstung wieder. Es gibt sie mit Heckbremse, Frontbremse und auch wahlweise mit zusätzlicher Freilauffunktion. Zudem werden einige wenige Modelle mit einer sogenannten Kampfbremse ausgestattet, die aber in der Regel, wenn nicht gerade auf Großwaller gefischt wird, nicht von Nöten ist. Bei Rollen mit Frontbremse sitzt die Bremse vorne. Heckbremsen sitzen an dem zum Angler zeigenden Ende der Angelrolle. Frontbremsen sitzen direkt auf der Spule und besitzen größere Bremsscheiben. Daher sind sie feiner einstellbar. Im Vergleich dazu, sind die Bremsscheiben in Heckbremsen wesentlich kleiner und daher nicht so fein adjustierbar. Zudem lassen sich Heckbremsen schlechter reinigen. Zu Gute kommt ihnen meist aber, dass sie günstiger sind.

Egal, ob Karpfen, Schleien, Weißfischen oder Hecht und Zander nachgestellt wird, für fast jede Angelart und Fischart gibt es geeignete Stationärrollen. Viele Modelle lassen sich auch gleichzeitig als Raubfischrolle und Friedfischrolle verwenden. Umso größer der Spulendurchmesser, umso weitere Würfe lassen sich mit einer Stationärrolle erzielen. Diesen Umstand sollten Sie unbedingt beachten, bevor Sie Angelrollen kaufen.

Grundsätzlich gilt: Umso größer der zu erwartende Fisch, umso größer die Rolle. Das ist wichtig, da die Stärke der Bremse mit der Größe zunimmt. Auch ein geringer Schnurdurchmesser sorgt für bessere Wurfweiten. Dieser sollte allerdings ebenfalls gut an die zu erwartenden Fische angepasst werden, damit es nicht zu Abrissen kommt, welche nicht nur den Angler verärgern, sondern auch das Ende eines Fischlebens bedeuten können. Deshalb sollten Sie sich vorsehen, der Umwelt und eines nachhaltigen Fischbestandes zur Liebe, nicht an jedem Angeltag mehrere Bleie und Vorfächer zu verlieren.

Beim Getriebe von Stationärrollen wird zwischen Schneckengetriebe (Wormshaft) und Hubrad-Getriebe unterschieden. Umso höher die Übersetzung, umso mehr Schnur wird pro Kurbelumdrehung eingeholt. Auch die Kugellager sind ein wichtiges Kriterium, wenn sie eine Angelrolle kaufen möchten. Viele Angler lassen sich mit der Anzahl allerdings in die Irre führen. Oftmals bieten viele Kugellager einfach keinen zusätzlichen Mehrwert. Die Qualität ihrer ist der maßgebliche Punkt. Eine 100 Euro Rolle eines namenhaften Herstellers mit 4 Kugellagern ist sicherlich besser, als ein China-Fabrikat für 30 Euro mit 16 Kugellagern. Wenn Sie Online Angelrollen kaufen möchten, werden Sie die Zweitgenannten zuhauf sehen.

Um mit einer Stationärrolle auswerfen zu können, muss der Bügel geöffnet werden und die Schnur mit einem Finger eingeklemmt werden. Bisher sind alle Modelle des Angelrollen Tests Stationärrollen.

Multirollen

Angelrollen Test – Das Getriebe von Multirollen ist äußerst robust.

Eine weitere Angelrollen Art stellen Multirollen dar. Die Erklärung dieser Angelrollen Art ist eventuell etwas schwerer nachvollziehbar. Während die Spule bei einer Stationärrolle immer feststehend ist, dreht sich die Spule der Multirolle während des Auswerfens und Einholens um die eigene Achse.

Das Auswerfen mit Multirollen und Baitcastern (werden zum Spinnfischen auf Süßwasserfische verwendet) gestaltet sich etwas schwieriger. Der Angler, der die Wurftechnik beherrscht, wird dafür aber mit den präzisesten Würfen belohnt. Als Bremse fungieren meist entweder Sternbremsen oder Schiebebremsen.

Die Übersetzung gibt an, wie oft sich die Spule während einer Kurbelumdrehung dreht. Weiterhin gibt es sowohl für Rechtshänder, als auch Linkshänder Modelle. Dabei ist zu beachten, dass Linkshandmodelle für Rechtshänder sind und umgekehrt, da sich die Angabe auf die Kurbelhand bezieht.

Während das Auswerfen mit Multirollen für die Meeresangelei nicht so wichtig ist, müssen Baitcaster tadellos und weit werfen können. Das ärgerlichste, was beim Spinnfischen mit Baitcastern auf Hecht, Zander und Barsch passieren kann, ist, dass die Spule überdreht und hässliche Perücken entstehen. Aus diesem Grund werden zusätzlich Fliehkraft- bzw. Magnetbremsen verbaut. Die Einstellung dieser gelingt zu Anfang meist nicht sofort perfekt. Übung macht hier buchstäblich den Meister.

Fliegenrollen

Angelrollen Test – Diese Rollen kommen vor allem beim Fischen auf Salmoniden, an fließenden Gewässern, zum Einsatz.

Fliegenrollen sind speziell für das Fliegenfischen gedacht. Sowohl das Auswerfen, als auch das Einholen der Schnur, wird vom Angler mit der Hand ausgeführt. Gute Fliegenrollen werden aus einem Block Aluminium gedreht und sind daher sehr langlebig. Umso größer die Spule ist, umso schneller lässt sich die Schnur aufnehmen.

Der Zielfisch entscheidet über die Schnurklasse, die in AFFTA angegeben wird. Des Weiteren wird unter der Hauptschnur eine Füllschnur aufgezogen. Im Normalfall reicht eine Fliegenrolle mit Ratschenbremse zum Fischen aus. Sollte es aber auf Meerforelle, Huchen oder Lachs gehen, sollte auf eine Fliegenrolle mit Scheibenbremse zurückgegriffen werden.

Kapselrollen

Angelrollen Test – Kapselrollen werden häufig verschmäht.

Kapselrollen sind die wohl am einfachsten zu bedienenden Rollen. Grundsätzlich ähneln sie den klassischen Stationärrollen. Der größte optische Unterschied liegt allerdings darin, dass sich ihr Spulenkörper unter einem Gehäuse befindet. Das hat den gravierenden Vorteil, dass es zu keinem Schnursalat während des Auswerfens kommen kann und die Schnur vor Windeinfluss geschützt wird. Auch in sehr unwegsamen Gelände ist die Schnur auf der Spule geschützt.

Zum Auswurf wird sie einfach durch einen Knopfdruck oder ein Hebelumlegen freigeben. Somit können auch Anfänger recht schnell Techniken beherrschen, für die es mit anderen Rollen mehr Übung benötigt, z.B. das einhändige Auswerfen.

Für Fortgeschrittene sind diese Rollen meist jedoch eher ungeeignet, denn Kapselrollen sind schwer, sorgen für verminderte Wurfweiten und haben eine recht geringe Schnurkapazität. Obwohl die Funktion & Erklärung dieser Angelrollen teils sehr nützlich erscheint, konnten sie sich nie wirklich durchsetzen.

Unser Angelrollen Test beschränkt sich auf Stationärrollen. Multirollen und Baitcaster werden folgen. Es gibt noch einige ausgefallene Angelrollen Arten, z.B. Centrepins, die den Rahmen hier allerdings sprengen würden.

Eigenschaften guter Angelrollen

Angelrollen Test – Was sollte eine gute Rolle können?

Eine gute Angelrolle zeichnet sich durch die Verwendung hochwertiger Materialien aus. Der Kunststoffanteil sollte sich stark in Grenzen halten. Die Verarbeitung sollte sorgsam und penibel sein, damit eine entsprechende Langlebigkeit gewährleistet ist. Nichts ist ärgerlicher, als eine Angelrolle zu kaufen, deren Teile bei den geringsten Belastungen abbrechen.

Die Optik sollte eine eher untergeordnete Rolle bei der Kaufentscheidung spielen. Wichtig sind eine gute Schnurverlegung, eine ruckelfreie und belastbare Bremse und das Gewicht, welches der Angelrute und der Angeltechnik angepasst werden muss.

Die Größe einer Angelrolle richtet sich nach der Wurfweite und Kampfstärke des Fisches. Grob können Sie die Qualität einer Rolle abschätzen, indem Sie sie kräftig ankurbeln. Bleibt die Rolle direkt wieder stehen, ist sie von minderer Qualität. Umso länger sie von alleine weiterdreht, umso besser ist sie. Diese Prozedur sollten Sie zur Überprüfung der Qualität immer durchführen, wenn Sie eine neue Angelrollen kaufen.

Schnurkapazität

Angelrollen Test – Wählen Sie keine zu große, aber auch keine zu kleine Spule.

Die Schnurkapazität, häufig auch Schnurfassung genannt, gibt an, mit wie viel Angelschnur die Angelrolle bespult werden kann. Die Angabe erfolgt meist in 2 Teilen: der Angabe des Schnurdurchmessers in Kombination mit der Gesamtlänge.

Beispiel:  0,25mm – 140m / 0,28mm – 100m

Folgt man den empfohlenen Angaben, endet die Schnur einige Millimeter unter der Spulenkante. Das Maximum sollte nicht überschritten werden, da ansonsten das Risiko für Perückenbildung beim Auswurf zunimmt. Möchten Sie an großen Gewässern Weite Würfe vollziehen, sollten Sie daher keine Angelrolle kaufen, die eine kleine Spule besitzt.

Es empfiehlt sich weiterhin die Angelschnur nass aufzuspulen. Das ist aber keineswegs ein Muss. Eine nasse Schnur legt sich allerdings enger an, womit insgesamt eine größere Schnurlänge aufgespult werden kann. Zudem beugt das nasse Aufspulen Verdrallungen vor. Voraussetzung dafür ist, dass die Schnur durch die Rutenringe einer ausgebreitete Angelrute aufgespult wird – und somit gestreckt wird- nicht direkt von Schnur zu Rolle.

Zum Aufspulen kann auch ein Partner herangezogen werden, welcher die Spule hält. Steckt er ein Stöckchen in das Loch der Schnurverpackung, muss er die Hitze nicht ertragen, die bei den Umdrehungen jener entsteht.

Die richtige Angelschnur

Angelrollen Test – Wer optimal Fischen möchte, braucht Qualitätsschnur.

Grundsätzlich sollte man die Wahl zwischen Geflochtener Schnur und monofiler Schnur an der Angelart, am Gewässer und am Zielfisch festmachen.

Geflochtene Schnur besitzt bei gleichem Durchmesser, eine höhere Tragkraft und Knotenfestigkeit. Das heißt, es können größere Mengen mit einer bestimmten Tragkraft, auf eine Rolle gespult werden. Da Geflochtene allerdings recht dehnungsarm ist, kommt sie in der Regel eher für das Angeln auf weitere Distanzen in Frage oder beim Spinnfischen, um den Anhieb besser durchzubekommen.

Beim Angeln auf kürzere Distanzen muss vorsichtig gedrillt werden, da die Fische schneller ausschlitzen können. Daher eignen sich bei kürzeren Distanzen, vor allem bei weichmäuligen Fischen, eher monofile Schnüre.

Außerdem sind geflochtene Schnüre im Winter oft ungeeignet, da sie bei Berührungen mit Eiskanten sehr schnell durchreißen.

Monofile Schnüre besitzen mehr Dehnung und verzeihen deshalb mehr Fehler im Drill. Weiterhin spielen sie Vorzüge in Sachen Sichtbarkeit aus, die vorallem bei Spinnfischen auf Salmoniden und Barsche in klaren Gewässern nicht zu unterschätzen ist. Da sie jedoch nicht so scharfkantig sind, verfangen sie sich leichter im Drill in Seerosenfeldern, während Seerosen mit scharfkantiger Geflochtener bei günstigen Bedingungen einfach niedergemäht wird.

Übersetzung

Die Übersetzung gibt an, wie oft sich die Spule mit einer Kurbelumdrehung dreht. Der erste Wert in der Angabe ist die Anzahl der Spulenumdrehungen, der Zweite die Anzahl der Kurbelumdrehungen.

Beispiel: Eine Übersetzung von 4:1 bedeutet, dass sich die Spule nach einer Kurbelumdrehung 4 mal herumgedreht hat.  Bei einer Übersetzung von 6:1 sind es folglich 6 Umrundungen der Spule bei einer Kurbelumdrehung.

Umso höher die Übersetzung, umso schneller lässt sich der Köder also einholen bzw. führen. Vor allem bei den verschiedenen Methoden des Spinnfischens sollte drauf geachtet werden, ob eine hohe oder niedrige Übersetzung besser ist. Beim Faulenzen ist eine hohe Übersetzung z.B. von Vorteil, da der Köder bereits bei einer halben Kurbelumdrehung gut abhebt. Machen Sie sich also, bevor Sie eine Angelrolle kaufen, klar, mit welchen Methoden Sie fischen möchten.

Zu beachten ist aber zudem noch, dass der Spulendurchmesser nicht zu klein sein sollte, denn kleine Spulen mit hoher Übersetzung nehmen nicht so viel Schnur auf, wie große Spulen mit hoher Übersetzung. Sie werden in unserem Angelrollen Test feststellen, dass die Rollen mit hoher Übersetzung in der Regel etwas teurer sind.

Anzahl der Kugellager

Angelrollen Test – Viele Kugellager, ein Indiz für Qualität?

Die Anzahl der Kugellager ist ein sehr umstrittenes Thema. Hier bedeutet nicht, wie oft fälschlicherweise angenommen, viel hilft viel. Vor allem die Hersteller aus Fernost tricksen oft mit vielen Kugellagern von minderwertiger Qualität. Um sich nicht hereinlegen zu lassen, sollte man den Preis mit der Anzahl abgleichen. 14 Kugellager in einer Angelrolle für 19,99 Euro, sollten einem verdächtig erscheinen. Solche Rollen, von Billigherstelllern aus Fernost, wurden in unserem Angelrollen Test kategorisch ausgeschlossen.

Der eigentliche Sinn der Erhöhung der Anzahl der Kugellager besteht darin, die Reibung zu verringern und damit einhergehend die Haltbarkeit zu erhöhen. Einige Hersteller haben sich mittlerweile von diesem regelrechten Wettbewerb, mehr Kugellager zu verbauen als die Konkurrenz, wieder zurückgezogen. Auch Rollen mit 3-4 Kugellagern von Qualität können durchaus Preise im dreistelligen Preissegment rechtfertigen und mit Langlebigkeit überzeugen. Ein gutes Beispiel ist die Shimano Baitrunner, welche mit 2 Kugellagern ausgestattet ist und dennoch im Angelrollen Test überzeugte.

Gewicht

Angelrollen Test – Das Gewicht von Rute & Rolle muss zueinander passen.

Das Gewicht ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl einer Angelrolle. Vor allem beim Spinnfischen entscheidet das Gewicht, wie lange das Angeln erholsam bleibt und wann der Arm schwach macht. Eine leichte Rolle kann die Effizienz beim Spinnfischen enorm steigern.

Das Gewicht der Rolle sollte allerdings auch in einem angemessenen Verhältnis zur Rute stehen. Ist keine Balance zwischen Rolle und Rute hergestellt, kann auch hier das Spinnfischen schnell ein unliebsames Ende finden. Spinnrollen, mit einem Gewicht von mehr als 350 g, wurden im Angelrollen Test abgewertet.

Beim Ansitzangeln ist das Gewicht der Rolle nicht ganz so wichtig. Grundsätzlich sind Rollen mit viel Schnurkapazität und einem großen Spulendurchmesser immer recht schwer. Dafür sind sie robust und ermöglichen Wurfweiten jenseits von 100 Metern. Perfekt also zum Ansitz auf Karpfen, Wels, Hecht und Zander in großen Gewässern.

Große und schwere Rollen ermöglichen außerdem das Auswerfen von Big Baits oder hohen Bleigewichten, unter denen das Getriebe einer 2000er oder 3000er Stationärrolle schnell in die Binsen gehen würde. Sie sollten keine kleine 1000er Angelrolle kaufen und diese mit 50 g Ködern quälen, denn das zerstört ihr Getriebe nach kurzer Zeit. Kleinere Multirollen halten da schon bedeutend mehr aus.

Schnureinzug

Der Schnureinzug bezeichnet die mittlere Länge der Angelschnur, die bei einer Kurbelumdrehung eingezogen wird. Hier gilt, umso höher die Übersetzung und umso größer der Spulendurchmesser, umso höher auch der Schnureinzug. Im Angelrollen Test fehlt diese Angabe zum Teil, da Spulengröße und Übersetzung meist bereits kenntlich machen, ob ein hoher oder niedriger Schnureinzug vorliegt.

Beispiel: 65 cm: es werden 65 cm bei einer Kurbelumdrehung eingezogen.

In unserem Angelrollen Test finden Sie u.a. einen Shimano Rollen Test, Penn Rollen Test, Balzer Rollen Test, Spro Rollen Test und Balzer Rollen Test.

Was kostet eine Angelrolle?

Angelrolle kaufen

Angelrollen Test – Muss es immer ein hochpreisiges Produkt sein?

Letztlich obliegt es dem Angler persönlich, wie viel Geld er für den Kauf eine Angerolle ausgeben möchte. Liegen Anspruch und Fokus drauf, die beste Angelrolle zu finden, sollte man schon mit 500-1000 € rechnen. Im Handel sind sogar Multirollen mit speziellen E-Spulen erhältlich, die über 1000 € kosten und die Schnur elektrisch auf- und abspulen können. Das ist vor allem praktisch, wenn beim Meeresangeln in Tiefen von über 150 Metern gefischt wird und die Beköderung kontrolliert werden muss.

So tief muss jedoch nicht in die Tasche gegriffen werden, um eine der besten Spinnrollen oder Karpfenrollen zu ergattern. Wer eine gute Spinnrolle oder Karpfenrolle kaufen möchte, wird in unserem Angelrollen Test bereits im unter 100 € Segment, z.B. bei der Spro Red Arc oder der Shimano Baitrunner, fündig. Diese Angelrollen erfüllen ihre Aufgaben in einem erfreulichen Ausmaß und sind langlebig. Wer hochwertigere Angelrollen kaufen möchte, kann auf andere Shimano-Rollen, wie die Biomaster zurückgreifen oder die wohl derzeit beste Spinnrolle, die Stella, nutzen. Diese Angelrolle hat in unserem Angelrollen Test am besten abgeschnitten. Auch Daiwa bietet, mit der Morethan, eine der besten Spinnrollen auf dem Markt.

Des Weiteren empfehlen wir Ihnen im Angelrollen Test auch einige preiswerte Modelle, die unter 70 € kosten und dennoch solide arbeiten. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang die Fox-EOS Karpfenrolle, die Daiwa Ninja, die DAM Quick-Camaro und ebenso die recht bekannte Shimano Exage. Für diesen Preis erhält man natürlich nicht die beste Angelrolle für die eigenen Zwecke, aber Einsteiger können mit solchen Modellen den Umgang lernen und dann, bei bedarf, auf bessere Rollen umsteigen.

Es gilt allerdings auch nicht zu geizig zu sein. Angelrollen, die weniger als 40 € kosten und keiner namhaften Marke angehören, sind oftmals schlecht verarbeitet und halten nicht lange. Daher spart man mit einer solchen Angelrolle mittel- bis langfristig kein Geld, denn sie gibt schnell den Geist auf und dann muss wieder ein neues Exemplar her. Zudem befindet eine Angelrolle darüber, ob ein Fisch gelandet werden kann oder verloren geht. Zu günstige Angelrollen besitzen eine ruckelnde Bremse, was schneller für Ausschlitzer im Drill sorgt, und außerdem versagt die Bremse manchmal sogar gänzlich und der Fisch ist auf immer davon. Eine Spinnrolle kostet mindestens 40-50 €. Karpfenrollen sollten ebenfalls nicht günstiger sein. Wer auf der Suche nach einer wirklich guten Spinnrolle ist, sollte mindestens 80 € einplanen. Die günstigste Karpfenrolle, die man als gut betiteln kann, ist die Shimano Baitrunner.

Welche Angelrolle kaufen?

Angelrollen Test – Wer die Wahl hat, hat auch die Qual.

Eine Rolle wird a) nach dem Zielfisch ausgewählt und b) nach der präferierten Angelmethode/-technik. Zudem spielt das Gewässer eine Rolle.

Stationärrollen sind für Anfänger wohl die beste Wahl, um Allroundangeln betreiben zu können.

In den Größen 1000-2000 eignen sie sich zum Spinnfischen auf Forellen, Barsche und Döbel. Die Größen 3000-4000 eignen sich zum Spinnfischen auf heimische Hechte und Zander.

Welche ist die beste Spinnrolle?

Bereits eine gute Spinnrolle zu finden, kann zu einer Tortur werden, denn die Auswahl ist mannigfaltig. Als beste Angelrollen stellten sich für das Angeln auf Hecht, Zander und Barsch die Shimano Biomaster und die Shimano Stella heraus. Als beste Angelrolle in Sachen Preis-/Leistung verrichtet die Red Arc von Spro jedoch ebenso tadellose Dienste.

Auch Welse lassen sich während des Spinnfischens mit einer 4000er Rolle noch relativ gut drillen. Vor allem die Spinnrollen der Hersteller Shimano und Spro prädestinierten sich im Angelrollen Test für diesen Einsatzzweck. Gute Spinnrollen, die fast fast unzerstörbar sind, sind die Penn Slammer & Live Liner. Mit diesen können Sie auch in salziger See fischen.

Rollen für das Ansitzangeln

Beim Ansitzangeln auf größere Welse sollten die Rollen eher 8000 und größer sein. Für solche Vorhaben lohnt in unserem Angelrollen Test ein Blick auf die Shimano Baitrunner Modelle. Die Rollengröße beim Ansitzangeln auf Zander und Hecht ist der während des Spinnfischens identisch.

Beim Karpfenangeln auf kürzere-mittlere Distanz (bis 60 Meter), finden 5000-6000er Rollen Verwendung. Sollen Wurfweiten von mehr als 100 Metern erreicht werden, muss die Rolle eine Größe von 10000 oder mehr aufweisen. Auch Angler, die ihre Ruten per Futterboot oder Schlauchboot hinausbringen, greifen auf solche Rollen zurück, um im Drill genügend Schnurkapazitäten zu haben.

Zum Ansitzangeln auf Schleien, Brachsen und kleinere Weißfische eignen sich 1000er-3000er Rollen auf kurze Distanz und Rollen bis zu der Größe von 8000 für das Angeln auf weite Distanz (z.B. Feederrollen).

In welchem Angelshop eine Angerolle kaufen?

Angelshops gibt es mittlerweile zuhauf. Wir empfehlen in unserem Angelrollen Test die Plattform Amazon. Amazon bietet als Angelshop viele Vorteile:

  • hohe Vertrauenswürdigkeit
  • sichere Bezahlung
  • schneller Versand
  • sehr guter Service
  • größte Auswahl an Angelequipment
  • (fast) keine Versandkosten

Amazon bündelt die Angebote vieler Angelshops. So findet sich dort in der Regel für jeden Angelsportbegeisterten etwas. Als Nachteil sollte hier allerdings angeführt werden, dass es Angelshops gibt, die ihre Ware günstiger anbieten. Wer nach exklusivem Angelsportequipment sucht, findet zwar eventuell in einem anderen Angelshop günstigere Ware, muss dafür aber ein eingeschränkteres Angebot hinnehmen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es unheimlich nervtötend sein kann, wenn man einige Artikel wo anders günstiger findet, dafür aber einen anderen Artikel, den man ebenfalls zum Angeln nutzen möchte, in dem Angelshop wiederum nicht auffinden kann. Das kann unter Umständen die ganze Bestellung verwerfen. Sie können bedenkenlos bei Amazon Angelrollen kaufen, wenn Sie nicht zu günstig einkaufen.

Im Video: Getriebe, Bremse, Wartung und Pflege einer Angelrolle

Im Video: Tipps zum Umgang mit Stationärrollen

Angeln: nicht nur die richtige Rolle entscheidet über Erfolg und Misserfolg

Vielleicht ist Ihnen in unserem Angelrollen Test nun klar geworden, dass die beste Angelrolle in der Regel auch die besten Erfolge beim Angeln generiert. Sie muss nicht grenzenlos teuer sein, sollte aber auch nicht der billigsten China-Variante entsprechen. Je nachdem, ob man den Angelsport als unregelmäßiges Hobby, zwecks der schönen Entspannung am Wasser, oder als Wettbewerbsangler betreibt, muss das Angel-Zubehör dementsprechend angepasst sein.

Erfolg beim Angeln geht aber nicht nur mit der Qualität des Gerätes einher. Es wäre vermessen, sich für einen besseren Angler zu halten, nur weil man das teurere Equipment zur Hand hat. Noch wichtiger, als Angelrolle und Co. sind die Erfahrungswerte, die ein Angler beim Angelsport gesammelt hat. Angler, die über einen breiten Wissensschatz verfügen, und diesen auch tatsächlich praxisorientiert regelmäßig unter Beweis stellen, können einem unerfahrenen Angler mit noch so teurem Gerät meilenweit überlegen sein.

Solche Specimen Hunter haben gelernt, Gewässer genauestens zu lesen. Die richtigen Stellen beim Angeln zu finden, ist wohl der mit Abstand wichtigste Aspekt überhaupt im gesamten Angelsport weltweit. Den Karpfen am Hotspot wird es letztlich egal sein, ob sie beim Angeln einen High-End-Bolie für 15€/kg vorgesetzt bekommen oder eine Kette Hartmais am Haar. Genauso ist es dem 50er Barsch am Barschberg sehr wahrscheinlich egal, ob ein guter alter Vibrax-Spinner an ihm vorbeizieht oder ein 30 € Wobbler aus Japan. Wenn er lange genug gereizt wird, wird er beide Köder nehmen.

Jener, der beim Angeln über das beste Equipment verfügt und die meiste Erfahrung inne hat, wird wohl auch die meisten Fische fangen. Wenn man jedoch nicht gerade an Wettbewerben im Angelsport teilnimmt, sollten aber sowieso andere Werte zählen, als die Anzahl der gefangenen Fische. Angeln ist so viel mehr, als nur Trophäenjagd.

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